Sekt - Traditionelle Flaschengärung

Nicht nur bei der Wein-, sondern auch bei der Sektherstellung legt das Weingut höchste Maßstäbe an.

 

Die Versektung nach traditioneller Methode ist ein mehrschrittiger Prozess. Er beginnt mit der Auswahl eines geeigneten Grundweins, der auf Flaschen gefüllt und dort einer zweiten Gärung unterzogen wird. 

Nach neun Monaten darf mit dem Abrütteln der Heferückstände begonnen werden; gute Erzeuger warten aber noch, denn manchmal braucht die Hefe etwas länger, um sich nach getaner Gärtätigkeit selbst zu zerlegen - man nennt das Autolyse. So lässt das Weingut den Sekt mindestens 3 Jahre liegen, um ihn eine perfekte Reifezeit zu geben. Das sogenannte Abrütteln geschieht traditionell von Hand.

Bei diesem Vorgang werden begehrte Aromen freigesetzt, die dem Schaumwein eine weitere Geschmacksdimension hinzufügen.

Am Ende dieses ganzen Prozesses steht dann das Degorgieren, ebenfalls von Hand, also die Trennung von fertigem Sekt und Heferesten. Das Weingut Immich-Anker verwendet ausschließlich das sogenannte Warm-Degorgierverfahren, da es das ursprüngliche bzw. traditionelle Verfahren ist.

Das individuelle Datum der handdegorgierten Flasche wird zusätzlich auf das Etikett aufgebracht. Diese Qualitätsmaßnahme soll sicherstellen, dass der Sektliebhaber immer frisch degorgierte Sekte geniessen kann.  

Der geringe Flüssigkeitsverlust, der beim Degorgiervorgang entsteht, wird durch Zugabe einer sogenannten Dosage ausgeglichen. 

"Und wenn ich tausend Söhne hätte, der erst menschliche Grundsatz, den ich sie lehren wollte, wäre der, dünnen Getränken abzuschwören und sich dem Sekt zu ergeben." - William Shakespeare, König Heinrich IV

Je nach Zuckergehalt dieser Dosage wird der Sekt dadurch Trocken, Extra Trocken oder Brut.

Das Weingut bietet den Sekt nur in der Geschmacksrichtung Brut an. Im Vergleich zu einem Champagner, der aus der Region Champagne kommt und immer ein Cuvée (Verschintt aus drei verschiedenen Rebsorten) ist, verwendet das Weingut Immich-Anker 100% Riesling aus einer Lage und einem Jahrgang.

Die Lagerung und Sektherstellung der mittlerweile ungefähr 5000 Flaschen pro Jahr geschieht imeigenen eigens dafür eingerichteten Sektkeller. 

Verschlossen wird der Sekt mit einem hochwertigen Naturkorken und einer Agraffe (Drahtkorb). Kurz vor dem Verkauf werden die Flaschen etikettiert und mit echtem Siegellack handversiegelt. Beide tragen stolz das Familienwappen der Familie Immich.

Erhältlich ist der Sekt in einer 0,75 Liter und 1,5 Liter Magnum Flasche. 

Übrigens: die Holzkisten, in denen wir optional unseren Sekt anbieten, werden in einer regionalen Behindertenwerkstatt hergestellt.